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Ernährung der trächtigen Hündin

Ernährung der trächtigen Hündin

Beitragvon Shiva » So 13. Jul 2008, 17:42

Bei gleicher Wurfstärke ist die Trächtigkeit für kleine Rassen deutlich belastender als für große Rassen. Um sich das zu verdeutlichen, braucht man nur einmal das Geburtsgewicht eines Welpen mit dem Gewicht der Mutter zu vergleichen: Beim Yorkshire-Terrier sind die Welpen im Verhältnis gleich viermal schwerer als beim Bernhardiner!

Das Gewicht eines Neugeborenen ist ein guter Indikator für den Austausch zwischen Fötus und Mutter während der Schwangerschaft. So stehen beim Menschen Wachstumsverzögerungen im Mutterleib meist in Zusammenhang mit dem Zustand der Mutter (Bluthochdruck, Mangelernährung usw.).

Weiterhin ergab eine Studie an 1.848 Ferkeln im Schweineversuchsbetrieb Guernévez (Caugant und Guéblez, 1993), dass die Überlebensrate der Ferkel vor dem Absetzen deutlich mit ihrem Geburtsgewicht zusammenhängt.

Beim Hund gibt es ähnliche Beobachtungen; Welpen mit verzögertem Wachstum (aus unterschiedlichen Gründen) werden sogar oft von der Mutter verstoßen.

Das Futter für die trächtige Hündin muss also qualitativ und auch quantitativ so angepasst werden, dass ihre physiologischen Bedürfnisse in der Tragzeit erfüllt werden. Diese Bedürfnisse werden aus der Anzahl der Welpen und deren täglicher Gewichtszunahme errechnet.
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