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Künstler lässt Hund verhungern

Künstler lässt Hund verhungern

Beitragvon Shiva » Do 17. Apr 2008, 09:10

Schön bestialisch: Der costaricanische KreativeGuillermo Vargas ließ im Rahmen einer Kunstaktion einen angekettetenStraßenhund verhungern. Blogger machten den Fall bekannt, jetzt laufenTierschützer Sturm.

San José - Guillermo "Habacuc" Vargas" wollte ein Zeichen setzten:Er ließ ein paar Kinder im Armenviertel des nicaraguanischen Managuaeinen abgemagerten Straßenhund einfangen und kettete ihn in derstädtischen Galerie an. Dann nahm er mehrere Hand voll Trockenfutterund schrieb damit einen Satz an die Wand: "Du bist, was du liest".Einen Tag später war die Schrift noch da - das Tier war tot. Verhungert.
Eine Kulturredakteurin der nicaraguanischen Zeitung "La Prensa"bestätigte ihren Kollegen von "Nacion" in Costa Rica den Tod desHundes, nachdem Blogger den Fall im Heimatland des Künstlers bekanntgemacht hatten. Die Ausstellung, bei der Vargas auch Crack undMarihuana verbrannte und die Hymne der Sandinisten, der linkenFreiheitsbewegung des Landes, abspielen ließ, hatte bereits im Auguststattgefunden.
Mittlerweile diskutieren Blogger aus aller Welt den Fall. "EineSchande für die Kunst", empört sich einer, "Bravo für Habacuc", lobtein anderer, der in der Inszenierung des Künstlers eine Demonstrationgegen die Unmenschlichkeit sieht.
Der Künstler selbst wollte sich Journalisten gegenüber nicht zum Tod des Tieres äußern. "Ich werde nicht sagen, ob der Hund gestorben ist",sagte Vargas. Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen."Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird erplötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmertdas keinen."
Auch in der Ausstellung habe niemand den Hund befreit oder ihm etwaszu essen gegeben. "Keiner hat irgendetwas unternommen", sagte derKünstler. Mit der Aktion habe er an den Tod von Natividad Candaerinnern wollen, so Vargas. Der Mann aus Nicaragua war von zweiRottweilern angegriffen und getötet worden. "Die Menschen haben ihmerst Beachtung geschenkt, als er von Hunden gefressen wurde", soVargas. "Der Hund aus meiner Austellung ist heute lebendiger als jezuvor, weil immer noch über ihn gesprochen wird."
Varags' Motive beeindrucken Tierschützer wenig. "Der Hund warabgemagert und bekam kein Futter – ich verstehe nicht, in wessen Kopfdas Kunst ist", sagte José Morales, Vizepräsident derTierschutzorganisation "Unidad Especial de Protección y RescateAnimal". Die Vorsitzende der "Asociación Humanitaria para ProteccionAnimal" sagte, sie verstehe nicht, wie man ein Tier verhungern lassenkönne, wenn doch Futter da gewesen sei. Beide Organisationenuntersuchen mittlerweile, ob der Fall zur Anzeige gebracht werden kann.
Auch einige Blogger machen mobil: Per Online-Petition fordern sieeinen Boykott des Künstlers und seinen Ausschluss von derKunstausstellung "Bienarte" im kommenden Jahr. Bei der Kunstmesse inHonduras soll Vargas mit fünf anderen Künstlern Costa Ricarepräsentieren. Die Petition gegen seine Nominierung haben laut Angabender Initiatoren bereits 41.500 Menschen unterzeichnet.

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 99,00.html

Unter dieser Adresse könnt ihr eure Stimme gegen diese Ausstellung abgeben. Ich bitte um Teilnahme.
http://www.petitiononline.com/13031953/


Außerdem könnt ihr in der Botschaft der Republik Honduras in Berlin, Cuxhavener Str. 14 10555 Berlin,
mit dem unten stehenden Schreiben protestieren.
MailAdresse: informacion@embahonduras.de


Sehr geehrter Herr Botschafter,

auf der Kunstmesse „Bienal Centroamericana de Arte“ in Managua ließ der „Künstler“ Guillermo Vargas im August 2007 öffentlich einen Hund verhungern. Tragisch genug, dass kein Besucher den Mut hatte, das Tier zu retten – doch noch schlimmer ist es, dass die Verantwortlichen der Kunstmesse Vargas gewähren ließen.

Für 2008 haben sie Vargas erneut eingeladen, der wie im Jahr zuvor sein grausiges „Kunstwerk“ wiederholen möchte. Gegen seine Teilnahme laufen inzwischen weltweite Internet-Proteste!
-Wir bitten Sie inständig, sich in ihrem Heimatland dafür stark zu machen, dass
- solche als „Kunstwerke“ getarnte Verbrechen verboten werden,
- der „Künstler“ Vargas von der Kunstmesse ausgeschlossen wird
- Vargas wegen öffentlicher Tierquälerei bestraft wird,
- die Leitung der Kunstmesse sich ebenfalls verantworten muss.

Unterbinden Sie umgehend solche fürchterlichen Tierquälereien unter dem Deckmantel der Kunst. Sie werden sich so die Achtung und den Respekt der deutschen, europäischen und außereuropäischen Völker erhalten – nicht jedoch, wenn das öffentliche Sterben eines Straßenhundes zum perversen Kunstwerk mutiert.
Mit freundlichem Gruß


So, nun mal ran an die Tasten. Sowas muss verhindert werden.
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Beitragvon Digger » Sa 24. Mai 2008, 22:07

würde ja meine stimme gegen diese ausstellung abgeben.nur kann ich das nicht lesen , und weis nicht was ich tun soll.

LG
DJ Malo
Digger
 

Beitragvon Shiva » So 25. Mai 2008, 12:07

Also pass auf:

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Ciudad / Localidad: = deine Stadt
País: = dein Land

Ich hoffe es hilft dir ;).
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Beitragvon Digger » So 25. Mai 2008, 12:33

hat mir weitergeholfen Danke :smile:

Your signature number for this petition is 2452281.
Digger
 

Beitragvon Shiva » So 25. Mai 2008, 19:20

Oha das sind ja schon eine ganze Menge. Hoffentlich hilft die ganze Sache auch.
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Re: Künstler lässt Hund verhungern

Beitragvon Snakebite » Di 10. Mär 2009, 17:30

2686199 Das ist meine Nr.!
Snakebite
 


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