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Neue Gesetzesregelung in Niedersachsen

Neue Gesetzesregelung in Niedersachsen

Beitragvon Shiva » Fr 29. Mai 2009, 14:39

Niedersachsen will Hundeverbot für Gewalttäter

Hannover (AP) Vorbestrafte Gewalttäter und Drogenhändler sollen in Niedersachsen künftig keine großen Hunde mehr halten dürfen. Nach einem Angriff eines Rottweilers auf zwei Kleinkinder und deren Mutter in Hildesheim kündigte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Freitag eine entsprechende Änderung des niedersächsischen Hundesgesetzes an. «Wegen Gewalttaten oder Drogendelikten verurteilten Straftätern soll das Halten von Hunden mit hohem Gewicht nicht mehr erlaubt sein», sagte Ministeriumssprecher Gert Hahne.
Die Besitzerin des Rottweilers ist wegen zahlreicher Drogendelikte vorbestraft. Die Gefährlichkeit eines Hundes hänge «weniger von dessen Rasse, sondern in erster Linie von dessen Größe und vom Verhalten seines Besitzers ab», betonte der Ministeriumssprecher. Daher wolle man bei einer Änderung des niedersächsischen Hundesgesetzes strenge Regeln für die Haltung von großen Hunden einführen. Die Regeln sollten voraussichtlich für alle Hunde mit einem Gewicht von mehr als 20 Kilogramm gelten. Zwtl: Chip soll injiziert werden Alle großen Hunde mit mehr als 20 Kilo Gewicht dürften nach der Gesetzesänderung zunächst nur mit Maulkorb oder an der Leine ausgeführt werden, sagte Hahne weiter. Vom Maulkorb- oder Leinenzwang könnten Besitzer großer Hunde nur noch nach einer Begutachtung durch den Tierarzt befreit werden. Dabei solle der Tierarzt das Verhalten des Tieres und den Umgang des Besitzers mit dem Hund beurteilen. Außerdem müsse dem großen Hund für die Befreiung vom Leinenzwang ein von außen auslesbarer Chip injiziert werden, mit dem man den Hund und seinen Besitzer identifizieren könne. Einen Erkennungschip sollen nach Angaben des Ministeriumssprechers auch alle großen Hunde erhalten, die vom Besitzer neu angemeldet werden. Vorbestrafte Gewalttäter und Drogenhändler könnten künftig keine großen Hunde mehr anmelden. Gewalttätern, die bereits einen Hund mit mehr als 20 Kilo Gewicht besäßen, dürften ihn nur noch an der Leine oder mit Maulkorb ausführen. Eine Befreiung vom Leinenzwang ist nicht vorgesehen. Hahne zufolge soll der Entwurf zur Änderung des Hundesgesetzes noch vor der parlamentarischen Sommerpause den betroffenen Verbänden zur Stellungnahme vorliegen. Das neue Gesetz solle in der zweiten Jahreshälfte verabschiedet werden und Anfang 2010 in Kraft treten.

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Re: Neue Gesetzesregelung in Niedersachsen

Beitragvon cindy » Fr 29. Mai 2009, 15:24

Ok ....diesmal gilt es wenigstens nicht nur für SOKA ´S......
lg
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Re: Neue Gesetzesregelung in Niedersachsen

Beitragvon Shorty2704 » Sa 20. Jun 2009, 20:32

Niedersachsen erwägt neues Hundegesetz



Wie die Hannoverische Zeitung am 11. Mai 2009 mitteilte, will der Landtag in Niedersachsen im August über ein neues Hundegesetz abstimmen. Dem Gesetzesvorhaben war ein bedauerlicher Beißvorfall vorausgegangen, bei dem 2 Mädchen durch einen Rottweiler verletzt wurden. Die neue Regelung, die Maulkorb- und Leinenzwang ebenso vorsieht wie Wesenstests, beträfe – und das ist neu - alle Hunde, ganz gleich welcher Rasse, ab einer Schulterhöhe von 40 cm oder einem Gewicht von 20 Kilogramm. „Die Verlagerung von der Rasse hin zur Größe eines Hundes als Bemessungsgrundlage für dessen Gefährlichkeit wird der Realität auch nicht gerecht werden“, schätzt Philip McCreight von TASSO das Vorhaben der niedersächsischen Landesregierung ein. Inzwischen dürfte allseits bekannt sein, dass das Problem meist am anderen Ende der Leine zu suchen ist, so der Leiter der TASSO-Zentrale weiter. Ein Sachkundenachweis für Hundehalter wäre die logische Konsequenz. Alle Vorhaben, die die besondere Kommunikation zwischen Mensch und Hund nicht berücksichtigen, dürften zum Scheitern verurteilt sein, machen das Tier unter Umständen noch aggressiver und sind aus tierschützerischer Sicht abzulehnen.

Unter www.hundelobby-seevetal.de können Sie einen Protestbrief an die Niedersächsische Landesregierung schreiben.

quelle: tasso
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